Mit einer ungewohnten Maßnahme haben die Organisatoren der Ski-WM die Abfahrer vor den Kopf gestoßen.

Weil sich das Abschlusstraining auf der Planai zum Teil mit der Besichtigung der Damen für den Slalom der Super-Kombination überschnitt, wurde der Zielhang für die Herren kurzerhand gesperrt.

So fehlten den Männern die letzten 20 Fahrsekunden.

Dabei ist gerade der Schlussteil der schwierigste und technisch anspruchsvollste Abschnitt der Abfahrt, wie Experte Hans Knauß bei SPORT1 betonte: "Grundsätzlich gilt für die Abfahrt: Je länger, desto schwerer."

Der Super-G-Weltmeister von 2011, Christoph Innerhofer aus Italien, reagierte mit Kopfschütteln: "Das ist schon sehr speziell. Bei einer Weltmeisterschaft erwarte ich drei richtige Trainingsläufe."

Der Österreicher Hannes Reichelt dagegen zog Positives aus der Verkürzung der Strecke.

Beim Weg in den Zielraum begegneten ihm einige Skiläuferinnen, mit denen er locker plauderte. "Da sind schon ein paar fesche Hasen dabei", sagte er hinterher.

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