Ski-Rennläufer Stephan Keppler hat auch im zweiten Training für die WM-Abfahrt große Propleme mit der "Planai" offenbart. Der 30 Jahre alte Ebinger kam bei der Übungsfahrt am Freitag auf verkürzter Strecke nicht unter die besten 30. Keppler hatte 2,11 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Brice Roger, der überraschend Bestzeit fuhr.

Weil das Training zwischen den beiden Läufen (Abfahrt/Slalom) der Super-Kombination der Frauen stattfand, konnten die Athleten nicht bis zum Ende durchfahren - das Ziel liegt für Männer und Frauen im selben Stadion.

Deshalb soll nun am Samstag vor dem Rennen ein drittes Training nur im unteren Bereich gefahren werden. Diese Maßnahme stieß auf zum Teil heftige Kritik.

"Keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat, aber das ist ein schöner Verhau", sagte Mitfavorit Klaus Kröll aus Österreich. Sein Teamkollege Hannes Reichelt fand das Vorgehen "komisch", Christof Innerhofer (Italien) meinte: "Das dürfte bei Weltmeisterschaften nicht passieren, dass da umeinandergewurstelt wird. Das ist sicher nicht ideal, aber für mich persönlich kein Problem."

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