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Oberstdorf ist im Rennen um die nordische Ski-WM 2019 leer ausgegangen. Das deutsche Wintersport-Mekka im Allgäu zog bei der Vergabe durch den Internationalen Skiverband FIS in Barcelona gegen das österreichische Seefeld denkbar knapp mit 8:9 Stimmen den Kürzeren.

Die Marktgemeinde scheiterte bereits zum vierten Mal in Folge mit einer WM-Bewerbung, einen fünften Versuch wird es wohl nicht geben.

"Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß", sagte Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), nach der Entscheidung in Spanien:

"Unser Bewerbungskonzept wurde von allen Seiten hoch gelobt. Und speziell in den vergangenen Jahren hat Oberstdorf seinen internationalen Ruf als hervorragender Ausrichter von Skisportveranstaltungen weiter festigen können. Umso schwerer verständlich ist für uns alle die Entscheidung."

Trösten durfte sich Oberstdorf mit der Ausrichtung der Skiflug-WM 2018, deren Vergabe aus Mangel an Mitbewerbern aber nur Formsache war. Am Ende überwog die Enttäuschung über die erneut verpasste WM in den Disziplinen Skispringen, Skilanglauf und nordische Kombination. Oberstdorf hatte 1987 und 2005 die WM ausgerichtet.

Den Zuschlag für die alpine Ski-WM 2019 erhielt das schwedische Are, das sich gegen Cortina d'Ampezzo (Italien) durchsetzte.

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