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Neureuther fuhr letzte Saison in Adelboden und Kranjska Gora als Dritter aufs Podium © imago

Die deutsche Slalom-Hoffnung muss für das erste Weltcup-Rennen in Sölden um seinen Start bangen. Ein Virus hat ihm stark zugesetzt.

München/Sölden - Der Start von Felix Neureuther beim Auftakt des alpinen Ski-Weltcups am kommenden Wochenende in Sölden (ab Samstag, 12 UhrLIVE) ist vorerst ungewiss (DATENCENTER: Der Weltcup-Kalender).

Der Partenkirchener stand am Montag bei einem Trainingsaufenthalt auf dem Mölltaler Gletscher zum ersten Mal nach dem Abklingen einer schweren Viruserkrankung wieder auf Skiern.

Die Entscheidung über seinen Start beim Riesenslalom am Sonntag soll am Mittwoch fallen.

"Sölden liegt sehr hoch, da muss ich bei Kräften sein, wenn ich dort mitfahren will", sagte Neureuther.

Verlust von sechs Kilogramm Körpergewicht

Das Virus hatte er sich nach einem Trainingslager der deutschen Ski-Rennläufer Anfang Oktober im Pitztal eingefangen. Dadurch verlor der 25-Jährige sechs Kilogramm Körpergewicht.

Erst am vergangenen Donnerstag konnte Neureuther am Olympia-Stützpunkt in Garmisch-Partenkirchen wenigstens wieder mit dem Krafttraining beginnen.

Drei Frauen gesetzt

Den deutschen Männern steht beim Weltcup-Auftakt nur ein Startplatz zur Verfügung, die deutschen Frauen dagegen können bei ihrem Riesenslalom am Samstag deren fünf beanspruchen: Maria Riesch (Partenkirchen), Weltmeisterin Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) und Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg (Kreuth) sind dafür gesetzt.

Die beiden weiteren Plätze sollen ebenfalls am Mittwoch ausgefahren werden.

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