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Maria Riesch übernimmt zunächst die Führung im Gesamtweltcup © getty

Nach dem dritten Rang in der Abfahrt führt Maria Riesch im Gesamt-Weltcup. Bei den Herren feiern die Schweizer eine Doppelsieg.

Lake Louise - Maria Riesch hat gleich bei der ersten Weltcup-Abfahrt der Olympia-Saison den erhofften Platz auf dem Podium erreicht und damit die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Die 25 Jahre alte Partenkirchenerin kam in Lake Louise in Kanada beim 23. Weltcup-Sieg von Lindsey Vonn (USA) auf Rang drei und setzte sich nach fünf Rennen an die Spitze im Gesamtweltcup. (DATENCENTER: Der Weltcup-Kalender)

Vonn mit sechstem Triumph

Bei schwierigen äußeren Bedingungen mit immer stärker werdendem Schneefall hatte Riesch in 1:26,93 Minuten 0,80 Sekunden Rückstand auf Vonn, die bereits zum sechsten Mal in Lake Louise triumphierte.

Mit jetzt 236 Punkten überflügelte Riesch in der Gesamtwertung Kathrin Zettel aus Österreich (220), die auf einen Start verzichtet hatte. Dritte ist Rieschs gute Freundin Vonn mit 209 Punkten.

Stechert nicht unter Top 15

Hinter Tagessiegerin Vonn fuhr Emily Brydon (Kanada) mit 0,52 Sekunden Rückstand nauf Platz zwei.

Gina Stechert (2,10) kam bei ihrem Comeback nach einem Kreuzbandriss nicht unter die Top 15.

Wegen der schlechten Witterungsverhältnisse hatte die Strecke "Olympic Downhill Run" etwas verkürzt werden müssen.

Schon am Samstag (ab 20.30 Uhr LIVE) steht in Lake Louise eine weitere Abfahrt auf dem Programm, am Sonntag wird dann ein Super-G gefahren.

Schweizer Doppelsieg

Bei der Super-Kombination der Herren im amerikanischen Beaver Creek hat der Schweizer Carlo Janka seinen dritten Weltcup-Sieg gefeiert.

Der Riesenslalom-Weltmeister lag nach der Abfahrt und einem Slalom-Lauf auf der berühmt-berüchtigten "Raubvogel-Piste" in einer Gesamzeit von 2:32,26 Minuten 0,43 Sekunden vor seinem Landsmann Didier Defago, der nach der Abfahrt noch geführt hatte.

Dritter wurde der WM-Dritte Natko Zrncic-Dim aus Kroatien (0,49 Sekunden zurück).

Neureuther chancenlos

Felix Neureuther rettete sich nach Platz 40 in der Abfahrt mit der achtbesten Slalom-Zeit immerhin noch auf den 22. Rang und holte damit neun Weltcup-Punkte. Es war nach einem 24. und einem 35. Platz sein bestes Resultat in einer Super-Kombi im Weltcup.

Speed-Spezialist Stephan Keppler hatten seine Chancen auf eine gute Platzierung schon mit Platz 35 in der Abfahrt verspielt, holte als 27. aber erstmals Kombi-Punkte. Keppler war kurzfristig für Andreas Strodl eingesprungen, der sich am Morgen zuvor beim Aufwärmen einen Hexenschuss zugezogen hatte.

In Beaver Creek wird am Samstag eine Spezialabfahrt gefahren, am Sonntag steht noch ein Riesenslalom auf dem Programm.

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