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Daniel Albrechts Sturz im Januar auf der Kitzbüheler Streif schockte die Welt © getty

Stürze und kein Ende: Nach 21 Verletzten in diesem Winter fordert der dreimalige Olympiasieger die Athleten zum Streik auf.

Rom - Der dreimalige Olympiasieger Alberto Tomba hat die alpinen Skirennläufer zum Streik aufgerufen.

Der dichte Wettkampfkalender belaste die Athleten zu sehr, weshalb sich die Verletzungen häuften, erklärte Tomba im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport". Seit Saisonbeginn seien bereits 21 Verletzte gemeldet worden.

"Würde mich weigern"

"Die Athleten sollten rebellieren. Ich würde mich weigern, in diesen Zuständen die Wettkämpfe zu bestreiten, und das habe ich auch getan. Doch heute ist der Druck nicht nur vom Internationalen Skiverband, sondern auch von den Sponsoren besonders stark", sagte Tomba: "Unter den Kollegen sollte es mehr Zusammenhalt geben. Wenn sie so weitermachen, gefährden sie ihre Gesundheit." (DATENCENTER: Der Weltcup-Kalender)

Im Ski solle es wie bei anderen Sportarten, zum Beispiel in der Formel 1, ein Organ geben, das aus Technikern, Athleten und Vertretern der Verbände besteht.

Die Beschlüsse über die Sicherheit sollten gemeinsam gefasst werden, so Tomba, der als TV-Kommentator die Olympischen Winterspiele in Vancouver im Februar beobachten

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