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Die zweifache Goldmedaillengewinnerin von Vancouver feierte 2000 ihr Weltcup-Debüt. © getty

Die Zweifach-Olympiasiegerin lässt es beim Abfahrtstraining zur Super-Kombi in Crans Montana mehr als gemächlich angehen.

Crans-Montana/München - Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch hat es nach ihren Erfolgen in Vancouver erst einmal etwas ruhiger angehen lassen.

Beim Abfahrtstraining zur alpinen Weltcup-Super-Kombination im schweizerischen Crans Montana belegte die 25-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen nur den 22. Platz.

In 1:43,16 Minuten lag Riesch 2,35 Sekunden hinter der Schnellsten Elisabeth Görgl aus Österreich (1:40,81). Die Schweizerin Fabienne Suter (1:41,18) und Lindsey Vonn aus den USA (1:41,54) belegten die Plätze zwei und drei.

Vonn ist die große Konkurrentin von Riesch im Kampf um den Gesamtweltcup. (DATENCENTER: Der Weltcup-Kalender)

Riesch abgeschlagen

Die Abfahrts-Olympiasiegerin führt mit 1311 Punkten derzeit noch klar vor Riesch (1174).

Neben der Super-Kombination am Freitag, sind auf der vorletzten Weltcup-Station dieses Winters noch eine Abfahrt am Samstag und ein Super-G am Sonntag vorgesehen. Beim Training am Donnerstag war Riesch auf Rang 18 gelandet.

"Mit den olympischen Erfolgen im Rücken starten wir in den Weltcup-Endspurt. Für Maria gilt es dabei mit guten Leistungen die Entscheidung um den Gesamtweltcup weiter offen zu halten", sagte Bundestrainer Mathias Bertold.

Immer noch "total motiviert"

Riesch bekräftigte immer noch "total motiviert" zu sein: "Es geht für mich um den Slalom- und vielleicht sogar noch um den Gesamtweltcup."

Neben Riesch, die in Vancouver in der Super-Kombination und im Slalom Gold gewonnen hat, sind für den Deutschen Skiverband (DSV) in Crans-Montana noch Gina Stechert (Oberstdorf), Katharina Dürr (Germering) und Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg am Start.

Die Herren fahren in Kvitfjell/Norwegen am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag einen Super-G. Stephan Keppler (Ebingen) und Andreas Strodl (Partenkirchen) sind die einzigen deutschen Rennläufer in Norwegen.

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