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Der 35-jährige Cuche holt sich die kleine Kristallkugel in der Königsdisziplin © getty

Mit einer starken Vorstellung holt sich der Schweizer den Sieg. Der schwere Sturz eines US-Amerikaners überschattet das Rennen.

Kvitfjell - Der Schweizer Didier Cuche hat erfolgreich Revanche für sein enttäuschendes Abschneiden bei den Winterspielen von Vancouver genommen. (DATENCENTER: Der Weltcup-Kalender)

Der 35-Jährige, als Topfavorit bei Olympia leer ausgegangen, hat mit der Abfahrt im norwegischen Kvitfjell das erste nacholympische Rennen und zugleich die kleine Kristallkugel für den Saisonbesten in der alpinen Königsdisziplin gewonnen.

Für den WM-Zweiten war es der fünfte Saisonsieg, der dritte in einer Abfahrt nach Lake Louise und Kitzbühel. In Whistler war er um 0,27 Sekunden an einer Medaille vorbeigefahren, jetzt lag Cuche 0, 47 Sekunden vor Lokalmatador Aksel Lund Svindal, der Zweiter wurde. Auf Rang drei kam Klaus Kröll aus Österreich (0,57).

Deutsche fahren hinterher

Dessen Teamkollege Benjamin Raich verpasste auf Platz 38 die Punkteränge, blieb in der Gesamtwertung aber mit 1007 Zählern vor dem Schweizer Carlo Janka (937), der Sechster wurde.

Andreas Strodl aus Partenkirchen (1,90 Sekunden zurück) kam auf Platz 34, Stephan Keppler aus Ebingen (2,66) belegte Rang 42.

Der beste Abfaherer der Welt

"Ich wollte einfach nur gut fahren und hatte das Thema Revanche für Olympia gar nicht im Kopf. Aber das tut sicher gut, ich genieße das jetzt, weil die Saison nicht einfach war, besonders Olympia. Es war ein sehr guter Lauf, speziell im unteren Teil", sagte Cuche nach seinem 14. Weltcup-Sieg, dem zweiten in Kvitfjell nach 2007.

Svindal zollte ihm Respekt: "Didier hat sich das heute verdient, gerade nach Olympia. Er ist der beste Abfahrer der Welt."

Weibrecht stürzt

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz des Amerikaners Andrew Weibrecht.

Der Olympia-Dritte im Super-G hatte Probleme beim ersten Sprung, flog zu weit und knallte ins Fangnetz. Weibrecht wurde mit dem Rettungsschlitten ins Tal transportiert. Ob er sich schwerer verletzt hat, war zunächst nicht bekannt.

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