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Maria Riesch holte den Gesamtsieg im Slalom-Weltcup © getty

Der Abschied von Chefcoach Mathias Berthold nimmt die Olympiasiegerin mit. Eine anstehender Showauftritt macht sie "nervös".

München - Der Wechsel von Erfolgstrainer Mathias Berthold vom Deutschen Skiverband (DSV) zu Österreichs Herren-Team hat Maria Riesch hart getroffen.

Im Interview mit der "Bild" sagte die Doppel-Olympiasiegerin: "Das war ein Schock! Beim Weltcup-Finale hat er noch gesagt: 'Ich gehe nicht weg von euch.' Dass er nach sieben Jahren vor der Heim-WM in Garmisch geht, tut weh. Die Österreicher müssen ihm ein gutes Angebot gemacht haben."

Aber auch ohne Mathias Berthold hat Maria Riesch in den nächsten Jahren noch große Ziele.

Nervös zu Gottschalk

"Ich will den Gesamtweltcup gewinnen. Und bei Olympia 2014 versuchen, ähnlich erfolgreich zu sein wie in Vancouver. Das ist der Plan, die nächsten vier Jahre Vollgas", erklärte die 25-Jährige. (Riesch und Co. so gut wie zuletzt 1998)

Keine Probleme hätte Maria Riesch damit, wenn anstatt ihrer selbst Verena Bentele nach deren Gala bei den Paralympics zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt würde.

"Sie hat mit ihren fünf Goldmedaillen Fantastisches geleistet und hätte es auf jeden Fall verdient, Sportlerin des Jahres zu werden", sagte Riesch.

Vor ihrem Auftritt am Samstag als Gast von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass...?" ist Riesch "ein wenig nervös": "Es ist etwas Besonderes, mit den großen Stars auf dem Sofa zu sitzen."

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