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Felix Neureuther kommt im Riesenslalom nicht zurecht © imago

Beim Schweizer Doppelsieg in Sölden durch Albrecht und Cuche verpasst Felix Neureuther erneut das Finale der besten 30.

Sölden - Felix Neureuther wusste schon lange vor dem Rennen, dass es schwierig werden würde. Beim Weltcup-Auftakt der alpinen Ski-Rennläufer im österreichischen Sölden war er am Start umgeben von den Exoten, erst mit Nummer 64 durfte er auf die Piste am Rettenbachgletscher.

Die Teilnahme am zweiten Durchgang war das Ziel, den dafür erforderlichen Platz unter den besten 30 im ersten Lauf aber verfehlte der Partenkirchener um 0,27 Sekunden.

"Es ist frustrierend, dass es jedes Jahr in Sölden um ein paar Zehntelsekunden nicht klappt", sagte Neureuther, der bei strahlend blauem Himmel über dem Ötztal ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter machte.

Premiere für Albrecht

Im vergangenen Jahr hatte der 24-Jährige mit Startnummer 55 den zweiten Durchgang um 0,20 Sekunden verfehlt. Neureuther war der einzige deutsche Läufer beim Auftakt-Rennen. Nur, wenn er auch im Riesenslalom punktet, erhält der DSV einen zweiten Startplatz.

Als Neureuther den Gletscher schon geräumt hatte, erlebten die 15.000 Zuschauer entlang der Strecke eine packende Saison-Premiere - mit einem etwas unerwarteten Sieger.

Kombinations-Weltmeister Daniel Albrecht aus der Schweiz siegte vor seinem Landsmann Didier Cuche (0,14 Sekunden zurück). Rang drei belegte Ted Ligety (USA/1, 25), im vergangenen nter Gewinner des Riesenslalom-Weltcups. Für Albrecht war es der dritte Weltcup-Sieg, der erste im Riesenslalom.

Fokus liegt auf Levi

Neureuther will sich nun auf den ersten Slalom der Saison im finnischen Levi in drei Wochen konzentrieren. Dort erreichte er im vergangenen Jahr Rang 18 - wird er diesmal mindestens Zehnter, hat er die ominöse Grenze von 400 Weltcup-Punkten geknackt.

Neureuther dürfte damit auch in den anderen Disziplinen, in denen er nicht zur Weltspitze gehört, unmittelbar nach den ersten 30 Läufern starten - was etwa im Riesenslalom den Einzug ins Finale erleichtert.

"Ich muss in Levi ein gutes Rennen machen", betonte Neureuther deshalb.

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