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Louis-Pierre Helie (hier beim Rennen in Beaver Creek) fährt seit 2008 im Weltcup © getty

Louis-Pierre Helie und Marco Sullivan stürzen beim Abfahrtstraining in Bormio schwer und erleiden Kopfverletzungen.

Bormio - Die Skirennfahrer Louis-Pierre Helie aus Kanada und Marco Sullivan aus den USA sind nach ihren schweren Stürzen beim Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt in Bormio am Mittwoch in eine Innsbrucker Spezialklinik geflogen worden.

Der Zustand der beiden Athleten, die bei ihren Unfällen Kopfverletzungen mit leichten Blutgerinnseln im Gehirn erlitten hatten, sei ernsthaft, aber nicht lebensgefährlich, hieß es vom Veranstalter.

Die Nacht hatten Helie und Sullivan im Krankenhaus des italienischen Ortes Sondalo verbracht. (DATENCENTER: Alle Weltcup-Ergebnisse 2010/11)

Per Helikopter ins Krankenhaus

Dunkelheit, schlechtes Wetter und die Gefahr eines Helikopterfluges bei Hirnverletzungen hatten die Verantwortlichen veranlasst, die Verlegung in die Spezialklinik erst am Mittwoch durchzuführen.

Die beiden haben nach Auskunft eines Kliniksprechers bereits wieder miteinander gesprochen und "gescherzt", müssen aber weiter unter Beobachtung bleiben.

Der 24-jährige Helie war auf der eisigen WM-Piste von 2005 und per Rettungs-Helikopter ins Krankenhaus nach Sondalo transportiert worden.

Sullivan war nach einem Sprung unglücklich gelandet, konnte die Ziellinie der Stelvio allerdings noch aus eigener Kraft überqueren.

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