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Doppel-OIympiasiegerin Maria Riesch gehört bei der Heim-WM zu den großen Favoritinnen © getty

Der Weltverband setzt bei der WM auf umfassende Dopingtests. Riesch und Co. winken erstmals Preisgelder. Die Splitter.

München - Die FIS sieht sich im Kampf gegen Dopingskandale bei der WM in Garmisch-Partenkirchen gut gerüstet 348235(DIASHOW: Die Eröffnungsfeier).

"Wir verfolgen eine sehr, sehr klare Linie: Wir sind knallharte Antidoping-Kämpfer, wir sind Hardliner und bleiben es auch", sagte die Generalsekretärin des Weltverbandes, Sarah Lewis.

Bei den Titelkämpfen werden wie gewohnt die Top vier plus zwei weitere, per Losverfahren ausgewählte Athleten getestet.(DATENCENTER: Alle Weltcup-Ergebnisse 2010/11)

Laut Lewis wende man dabei eine "Kombination aus Urin- und Blutkontrollen" an. Bezüglich der Nachweismethoden werde "nichts beiseite gelassen. Alles, was man heutzutage testen kann, wird getestet."

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

SPORT1 hat weitere Splitter von der WM zusammengefasst:

Preisgeld:

Bei der 41. alpinen Ski-WM werden erstmals Preisgelder vergeben.

Analog zu den meisten Weltcup-Rennen schütten der Weltverband FIS und das lokale Organisationskomitee jeweils zur Hälfte 100.000 Schweizer Franken (77.000 Euro) an die besten sechs Rennläufer (Teamevent: drei) eines jeden Wettbewerbs aus, der Sieger erhält den Löwenanteil von circa 31.000 Euro (Team: 38.600).

Sollte ein Rennläufer neben den fünf Einzel-Wettbewerben auch noch mit der Mannschaft gewinnen, könnte er demnach 193.600 Euro kassieren

Preis:

Neben den Medaillen bekommen die drei besten Athleten sowie die auf den Rängen vier bis sechs platzierten Rennläufer einen Ehrenpreis des Organisationskomitees:

Die Porzellan-Figur einer Skifahrerin, gefertigt nach einem Entwurf des Partenkirchner Bildhauers Joseph Wackerle (1880-1959) in den Meisterwerkstätten in Nymphenburg.

"Die Figur hat einen sehr hohen ideellen Wert", sagte OK-Mitglied Christian Neureuther. Bemalt wurde die Figur übrigens nach einer Idee seiner Tochter Amelie.

Maskottchen:

Amelie Neureuther zeichnet auch verantwortlich für den Entwurf der WM-Maskottchen Ga und Pa.

Die nach den beiden Ortsteilen der Marktgemeinde benannten Schneebälle tragen Mützen, Handschuhe und Stiefel in den Farben der Skiclubs SC Garmisch (rot, Ga) und SC Partenkirchen (blau, Pa).

Erbe:

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), sieht die eigens für die Titelkämpfe umgebaute Kandahar-Strecke als bleibendes Erbe für den Skisport in Deutschland.

Eine ähnliche Trainingsstrecke für die Abfahrt fehlte bisher, zumindest für Frauen.

"Das schafft völlig neue Möglichkeiten", sagte Hörmann deshalb mit Blick auf die Entwicklung des Ski-Rennsports.

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