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Lindsey Vonn gewann 2010 bei Olympia in Vancouver Abfahrts-Gold © getty

Die US-Amerikanerin ärgert sich über ihr Etikett als "Drama-Queen". Der DSV-Direktor steht zur Kritik an Vonns "Affenzirkus".

Salzburg - Abfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn hat sich über die Kritik an ihrem Verhalten während der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen beklagt - und DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier öffentlich zur Rede gestellt.

"Ich kann das überhaupt nicht verstehen, dass die Leute über die Medien diese Kritik äußern. Das hat mir sehr weh getan", sagte Vonn im österreichischen Fernsehsender "ServusTV".

Vonns als überzogen empfundene Kritik an der Kandahar-Strecke und viele Wortmeldungen über ihren Gesundheitszustand hatten die Schlagzeilen der WM mitbestimmt.

Damit hatte sich die 26-Jährige, die schließlich vorzeitig von der WM abreiste, auch den Zorn von Maier zugezogen.

"Dermaßen über die Hutschnur"

Der verteidigte sich in der Talk-Sendung: "Das war unsere Heim-WM. Jetzt kommst du zu diesem Event, und ein Sportler sagt: Das ist zu eisig, das passt nicht und das passt nicht."

Ihm sei irgendwann der Kragen geplatzt: "Meine Position war ganz klar: Es geht mich gar nichts an, was Lindsey Vonn macht."

Aber: "Irgendwann ist mir das dermaßen über die Hutschnur geschlagen, mich jeden Tag eine Stunde rechtfertigen zu müssen, dass hier Kritik an der Piste ist und dass dem einen das nicht passt und dem anderen das nicht passt."

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Darum habe er schließlich erklärt: "Hey, was soll der Affenzirkus. Zu den Aussagen stehe ich auch."

Vonn versteht die Wut nicht

Vonn, die schon bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver ihrem Ruf als "Drama-Queen" alle Ehre gemacht hatte, fühlte sich von Maier persönlich angegriffen:

"Ich denke, es ist nicht gut, wenn du schlecht über mich redest. Egal, wie du das sagst, aber das hat meiner Meinung nach bedeutet, dass ich ein 'Affenzirkus' bin."

Sie sei "einfach nur offen und ehrlich mit meiner Verletzung und mit der Kurspräparierung" gewesen: "Ich kann das nicht verstehen, warum die Leute mir so böse waren."

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