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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Maria Höfl-Riesch debütierte 2001 im Weltcup und errang seitdem 21 Weltcup-Siege © getty

Die Doppel-Olympiasiegerin leistet sich in Garmisch-Partenkirchen im Abschlusstraining einen Fehler. Lindsey Vonn pokert zu hoch.

Garmisch-Partenkirchen - Weltmeisterin Elisabeth Görgl geht als Favoritin in die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen (ab 10.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Gut ein Jahr nach ihrer Goldfahrt auf der "Kandahar" fuhr die Österreicherin im Abschlusstraining bei eisiger Kälte in 1:47,01 Minuten Bestzeit.

Auf Rang zwei landeten zeitgleich mit 0,24 Sekunden Rückstand Stacey Cook aus den USA und Marie Marchand-Arvier aus Frankreich (DATENCENTER: Ski Alpin 2011/2012).

Maria Höfl-Riesch, die bei der WM 2011 an gleicher Stelle Bronze gewonnen hatte, beendete das Abschlusstraining als Sechste (0,68 Sekunden zurück). Sie verfehlte dabei allerdings ein Tor.

"Man muss hier technisch sauber fahren"

"Die Fahrt war aber eigentlich ganz gut", sagte die Doppel-Olympiasiegerin, "ich fühle mich recht wohl hier." (BERICHT: Vor Garmisch: Extra-Motivation bei Höfl-Riesch)

Durch die große Kälte sei die Piste "sehr knackig und schlagig", berichtete Höfl-Riesch, "man muss hier technisch sauber Ski fahren."

Probleme bei Vonn

Nicht zurecht kam Dauersiegerin Lindsey Vonn. Die Amerikanerin belegte lediglich Rang 17, begründete ihren großen Rückstand auf Görgl (1,65) aber mit einem Fehlgriff bei der Präparierung der Ski.

"Wir haben hier was mit dem Wachs ausprobiert, aber das hat nicht so funktioniert", sagte sie.

Ohnehin hält Vonn die amtierende Weltmeisterin Görgl für die Favoritin: "Die Lizz wird hier nur schwer zu schlagen sein", behauptete sie.

Rebensburg schwächelt

Lob gab es von allen Seiten für die "Kandahar". "Die Piste ist super", berichtete die aufstrebende Liechtensteinerin Tina Weihrather, derzeit Zweite im Abfahrtsweltcup, "sie ist aber auch extrem schwierig, weil es total schlagig ist."

Maria Höfl-Riesch zählt ihre Hausstrecke derweil zu den "schwierigeren" im Weltcup, "aber sie hat alles, was eine schöne Abfahrt ausmacht. Das ist die perfekte Strecke hier."

Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg kam mit der "Kandahar" nicht so gut zurecht.

Sie belegte Rang 26 (2,39 Sekunden zurück). Veronique Hronek beendete das Abschlusstraining auf Rang 40 (3,60).

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