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Maria Riesch führt momentan im Gesamt-Weltcup vor Lindsay Vonn © getty

Maria Riesch winkt in Maribor der vierte Slalom-Sieg in Serie. Felix Neureuther hofft in Adelboden auf die Kehrtwende.

Maribor - Früher fieberte sie vor allem den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G entgegen, doch nach der jüngsten Erfolgsserie haben sich bei Maria Riesch die Prioritäten ein klein wenig verschoben.

In Maribor stehen an diesem Wochenende für die derzeit beste Ski-Rennläuferin der Welt wieder zwei Torläufe auf dem Programm, und die Partenkirchenerin beteuert: "Natürlich freue ich mich auf die Rennen."

Kein Wunder, denn die letzten drei Weltcup-Slaloms hat Maria Riesch gewonnen, und auch der Hang in Maribor, wo am Sonntag (ab 9.15 Uhr LIVE) gefahren wird, liegt ihr durchaus.

"Großes Selbstvertrauen"

"Gerade im Slalom fühle ich mich sicher und habe großes Selbstvertrauen. Die Form stimmt und ich möchte wieder um einen Podestplatz kämpfen", sagt Riesch vor dem Auftritt in Slowenien, wohin sie als Führende im Gesamtweltcup und im Slalom-Weltcup reist.

"Mit ihrem dritten Slalomsieg in Folge geht sie natürlich als Favoritin in das Rennen", erklärt Cheftrainer Mathias Berthold, doch mit dem daraus abgeleiteten guten Slalom-Resultat sollte es nicht mehr getan sein.

Riesch wollte auch im Riesenslalom am Samstag einen Schritt nach vorne machen. Beim dritten Platz von Kathrin Hölzl, musste sue sich aber mit Platz zwölf zufrieden geben.

Riesch an der Spitze

Maria Riesch steht am Sonntag an der Spitze eines neunköpfigen Slalom-Aufgebots, des Deutschen Skiverbands (DSV). (DATENCENTER: Alle Alpin-Ergebnisse)

Weitaus überschaubarer ist das Aufgebot der deutschen Männer für das Rennen in Adelboden. Zum Slalom am Sonntag gehen Felix Neureuther, Fritz Dopfer, Stefan Kogler sowie Dominik Stehle an den Start.

Beste Aussichten hat nach wie vor der schwach in die Saison gestartete Neureuther, der im Vorjahr Dritter auf dem legendären Kuonisbergli wurde.

Neureuther optimistisch

"Felix fährt auf einem hohen Niveau", sagt Techniktrainer Mario Weinhandl: "Wenn es ihm gelingt, seine Trainingsleistungen im Rennen umzusetzen, ist eine Top-Ten-Platzierung möglich." Auch der Partenkirchener, am Dienstag in Zagreb erstmals in dieser Saison im Slalom in den Punkterängen, gibt sich optimistisch.

"Mit Adelboden verbinde ich gute Erinnerungen. Mir liegt diese Piste, ich freue mich auf das Rennen", erklärte er.

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