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Felix Neureuther: In seiner Spezial-Disziplin erneut ohne Punkte in Schladming © getty

Felix Neureuther liefert beim Slalom in Schladming die dritte Nullnummer hintereinander ab. Reinfried Herbst gewinnt zum fünften Mal

Schladming/München - Felix Neureuther fährt eine Woche vor Beginn der alpinen Ski-WM weiter neben der Spur.

Der Partenkirchener schied beim traditionellen Nachtslalom im österreichischen Schladming schon im ersten Durchgang aus und blieb damit zum dritten Mal in Folge bei einem Weltcup-Rennen in seiner Spezialdisziplin ohne Punkte. ad

Bereits fünf "Nuller" für Neureuther

Für die einzige Medaillenhoffnung des kleinen deutschen Männer-Teams bei den Titelkämpfen in Val d'Isere (3. bis 15. Februar) war es bereits die fünfte "Nullnummer" im siebten Torlauf der Saison.(DATENCENTER: Der Ski-Weltcup)

Herbst knackt Jackpot

Während Neureuther leer ausging, knackte Reinfried Herbst mit seinem fünften Weltcup-Sieg den 27.500 Euro schweren Jackpot.

Für den 30 Jahre alten Österreicher war es vor über 50.000 begeisterten Landsleuten der zweite Sieg in diesem Winter nach dem Slalom von Adelboden/Schweiz.

In einer Gesamtzeit von 1:37,32 Minuten verwies er seinen Teamkollegen Manfred Pranger (1:38,48) und Ivica Kostelic (1:38,55) auf die Plätze. Im Gesamtweltcup blieb Kostelic vorne, in der Slalomwertung kam der Kroate bis auf 28 Punkte an Jean-Baptiste Grange aus Frankreich heran, der im Finale ausschied.

Neureuther fädelt ein

Dabei war Neureuther vor über 50.000 Zuschauern zunächst sehr gut unterwegs. Noch bei der zweiten Zwischenzeit lag er im dichten Schneetreiben auf der "Planai" nur 35 Hundertstelsekunden hinter dem deutlich führenden Reinfried Herbst aus Österreich zurück.

Unmittelbar danach fuhr er aber einen Linksschwung zu früh an - und fädelte ein.

Viel Zeit zum Jammern bleibt ihm nicht. "Es gibt noch mehrere Highlights in dieser Saison. Darauf muss ich mich nun konzentrieren, um die Saison halbwegs vernünftig zu Ende zu bringen", sagte er.

Neureuther: "Muss Birne wieder klar bekommen"

Am Sonntag tritt Neureuther am heimischen Gudiberg zur WM-Generalprobe an, am 15. Februar soll er zum Abschluss der Titelkämpfe Edelmetall holen. Um dieses Ziel zu erreichen, erwägt Neureuther, eine Auszeit zu nehmen: "Nach Garmisch muss ich vielleicht mal ein paar Tage ganz weg vom Skifahren, um meine Birne wieder klar zu bekommen."

Auch Kogler enttäuscht

Wie bei Neureuther läuft es auch für die anderen Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) derzeit nicht. Die Fahrt von Stefan Kogler aus Schliersee war bereits nach sieben Toren des ersten Laufs zu Ende. Fritz Dopfer (Garmisch) kam ein paar Tore weiter, ehe auch er ausschied.

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