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Daniel Albrecht debütierte 2003 als 19-Jähriger im Weltcup © getty

Die Genesung des schwer gestürzten Kombinations-Weltmeisters stellt die Ärzte zufrieden, obwohl sie nur langsam vorankommt.

Daniel Albrecht ist trotz einer Schrumpfung der Lunge weiter stabil.

Albrecht habe die vergangene Nacht "wieder sehr ruhig verbracht", teilte die Innsbrucker Uni-Klinik für Intensivmedizin in ihrem täglichen Bulletin mit.

Mit dem Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas sei das behandelnde Ärzte-Team weiterhin sehr zufrieden, die Entzündung der Lunge spreche gut auf die Antibiotika an: "Dennoch wenden die Ärzte der Lunge erhöhte Aufmerksamkeit zu. Der Grund ist, dass es im Bereich der Lungenblutungen zu einer Schrumpfung der Lunge gekommen ist."

Antibiotikum schlägt an

Das mache eine weitere Pflege durch gezielt eingesetzte Beatmung notwendig, meinten die Ärzte. Albrecht werde aus diesem Grund vorerst im künstlichen Tiefschlaf gehalten.

Die Entzündung machen dagegen keine Sorgen: "Die antibiotische Therapie konnte genau auf die verantwortlichen Keime abgestimmt werden und es gibt erste Anzeichen, dass Daniel Albrecht gut auf diese Behandlung anspricht", hatte die Universitätsklinik tags zuvor erklärt.

Der 25-jährige Schweizer war im Training zur Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel in der vergangenen Woche schwer gestürzt. (Horror-Sturz: Albrecht in künstlichem Koma)

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