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Manuel Osbourne-Paradis hatte mehr als drei Zehntel Vorsprung auf Michael Walchhofer © getty

Bei der Abfahrt in Kvitfjell feiert Manuel Osbourne-Paradis seinen ersten Weltcup-Sieg. Svindal macht Boden im Gesamtweltcup gut.

Kvitfjell - Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Vancouver kommen die kanadischen Ski-Rennläufer offensichtlich immer besser in Fahrt.

Nach dem überraschenden Erfolg von John Kucera bei der WM-Abfahrt in Val d'Isere gewann sein Mannschaftskamerad Manuel Osbourne-Paradis im norwegischen Kvitfjell das erste Weltcup-Rennen seiner Karriere.

Bei der nachgeholten Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen siegte der 25-Jährige aus North Vancouver auf der Olympiastrecke von 1994 in 1:47,09 Minuten vor Michael Walchhofer aus Österreich (0,31 Sekunden zurück) und Lokalmatador Aksel Lund Svindal (0,37).

Svindal wieder auf Tuchfühlung

Bester Deutscher war Stephan Keppler (Ebingen). Der 15. der WM-Abfahrt, der sich im vergangenen Jahr in Kvitfjell am Zielsprung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, verfehlte mit 2,10 Sekunden Rückstand auf Rang 32 die Punkteränge. Peter Strodl (Partenkirchen) belegte Rang 42 (2,70 Sekunden zurück).

Walchhofer baute durch seinen zweiten Rang seine Führung im Abfahrtsweltcup auf 77 Punkte vor Didier Defago aus der Schweiz aus. Svindal rückte durch seinen dritten Rang im Gesamtweltcup auf Rang drei vor und hat mit 811 Punkten wieder Tuchfühlung zu den vor ihm platzierten und punktgleichen Ivica Kostlic (Kroatien) und Benjamin Raich (Österreich/jeweils 837) aufgenommen.

Die reguläre Abfahrt von Kvitfjell, das achte und vorletzte Rennen in der alpinen Königsdisziplin in diesem Winter, findet am Samstag (11.30 Uhr LIVE ) statt. Am Sonntag wird der vorletzte Super-G der Saison ausgetragen.

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