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Sein erstes Rennen im Skiweltcup gewann Aksel Lund Svindal am 27. November 2005 © getty

Der Norweger gewinnt den Gesamtweltcup mit dem knappsten Vorsprung der Skigeschichte. Sein ärgster Widersacher scheidet aus.

Are - Der norwegische Ski-Rennläufer Aksel Lund Svindal hat mit dem knappsten Vorsprung der alpinen Ski-Geschichte zum zweiten Mal den Gesamtweltcup gewonnen und damit sein unglaubliches Comeback gekrönt (DATENCENTER: Alle Weltcup-Ergebnisse).

Der 26-Jährige schied beim letzten Rennen der Saison, dem Slalom im schwedischen Are, zwar bereits nach vier Sekunden aus, er profitierte aber vom Ausfall seines letzten Rivalen Benjamin Raich.

Am Ende lag Svindal nur zwei Punkte vor dem Österreicher.

Der Tagessieg ging an den zweimaligen Weltmeister Mario Matt. (Weitere Wintersport-News)

Lizeroux Zweiter

Der Österreicher setzte sich bei seinem zwölften Weltcup-Erfolg 0, 09 Sekunden vor Vizeweltmeister Julien Lizeroux aus Frankreich durch. Dritter wurde dessen Teamkollege Jean-Baptiste Grange (0,15 Sekunden zurück), der sich damit auch den Gesamtsieg in der Slalomwertung sicherte.

Felix Neureuther (Partenkirchen/0,65) verabschiedete sich mit der zweitbesten Laufzeit und Rang sechs in die Sommerpause.

Halbes Jahr Pause

Svindal war erst zu Beginn des Winters nach einem furchtbaren Trainingssturz und einem halben Jahr Verletzungspause zurückgekehrt.

Anfang Dezember gewann er auf seiner Unglückspiste in Beaver Creek in den USA ein Jahr nach dem bösen Sturz die Abfahrt und den Super-G und legte so den Grundstein für den zweiten Gesamtsieg nach 2007.

Bei der WM sicherte sich Svindal Gold in der Super-Kombination und Bronze im Super-G.

Beim Weltcup-Finale in Are, wo er vor zwei Jahren Weltmeister in Abfahrt und Riesenslalom geworden war, gewann er zudem die Abfahrt und die kleine Kristallkugel im Super-G. "Ich hätte zu Saisonbeginn nie gedacht, dass ich den Gesamtweltcup holen kann. Mein Comeback war keine Magie, nur harte Arbeit", sagte er.

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