Eine Woche nach dem Ende seiner olympischen "Heimspiele" in Vancouver hat der Kanadier Erik Guay überraschend seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Der 28-Jährige düpierte beim Super-G im norwegischen Kvitfjell die versammelte Weltspitze um Olympiasieger Aksel Lund Svindal und machte das schwache Abschneiden der Crazy Cowboys bei Olympia zumindest für einen Moment vergessen. Dort hatte Kanada eine Medaille verpasst, Guay war Fünfter in Abfahrt und Super-G.

In 1:31,95 Minuten lag Guay auf dem "Olympiabakken" von 1994 allerdings nur 0,02 Sekunden vor dem Österreicher Hannes Reichelt, der Zweiter wurde. Rang drei belegte der Norweger Svindal zeitgleich mit Tobias Grünenfelder aus der Schweiz (je 0,31 Sekunden zurück). Der Ebinger Stephan Keppler (1,32) verpasste die Top 15 klar.

In der Disziplinwertung liegt Svindal nun knapp hinter Michael Walchhofer (Österreich). Im Gesamtweltcup hat weiter Benjamin Raich aus Österreich die Nase vor Carlo Janka (Schweiz).

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