Carlo Janka hat in Garmisch-Partenkirchen mit seinem fünften Saisonsieg einen großen Schritt in Richtung Gesamtweltcup gemacht.

Der Riesenslalom-Olympiasieger setzte sich bei der letzten Abfahrt des Winters hauchdünn vor dem Österreicher Mario Scheiber durch und hat in der Gesamtwertung vor den drei abschließenden Rennen beim Weltcup-Finale 54 Punkte Vorsprung auf Benjamin Raich aus Österreich.

Janka benötigte für die Abfahrts-Premiere auf der für die WM 2011 umgebauten Kandahar 1:58,45 Minuten und war damit 0,02 Sekunden schneller als Scheiber.

Platz drei belegten zeitgleich der Schweizer Patrick Küng und Erik Guay (Kanada/0,07 Sekunden zurück).

Raich war nicht am Start, Olympiasieger Didier Defago (Schweiz/0,79) kam nur auf Rang 13. Deutsche Rennläufer hatten sich nicht qualifiziert.

"Dieser Sieg ist sehr schön und sehr wichtig. Die Chance, den Gesamtweltcup zu gewinnen, ist jetzt da, und ich werde kämpfen bis zum Schluss, um ihn auch zu holen. Den Vorsprung auf Benni brauche ich als Polster, wenn es in die technischen Disziplinen geht. Aber ich bin sowieso zufrieden mit meiner Saison, egal, ob die große Kugel noch dazu kommt oder nicht", sagte "Ice Man" Janka.

Als Gewinner der kleinen Kristallkugel für den besten Abfahrer der Saison stand Didier Cuche schon vor dem letzten Rennen fest.

Der Schweizer sicherte sich den prestigeträchtigen Gesamterfolg in der alpinen Königsdisziplin zum dritten Mal nach 2007 und 2008. In Garmisch kam er 0,19 Sekunden hinter Janka auf Platz acht.

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