Felix Neureuther hat es seinem Vater zum zweiten Mal gleichgetan und 36 Jahre nach Christian am heimischen Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen den Weltcup-Slalom gewonnen.

Zwei Wochen nach seinem Ausscheiden beim Olympia-Slalom von Whistler feierte der 25-Jährige im letzten Rennen der Saison seinen zweiten Weltcup-Sieg nach dem Erfolg in Kitzbühel im Januar. Auch dort hatte Christian Neureuther einst gewonnen (1979).

In einer Gesamtzeit von 1:43,63 Minuten schob sich Neureuther mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang fünf ganz nach vorne.

"Das ist unglaublich für mich. Ich bin so glücklich, dass ich nach Kitzbühel hier meinen zweiten Sieg hole. Das ist etwas ganz, ganz Großes", sagte Neureuther, der in einem Jahr in Garmisch bei der WM auch um eine Medaille mitfahren will.

Platz zwei ging an den Österreicher Manfred Pranger, der 0,29 Sekunden langsamer war als Neureuther. Dritter wurde der schwedische Olympia-Dritte Andre Myhrer (0,35 Sekunden zurück).

Der Österreicher Reinfried Herbst sicherte sich mit Platz neun die Kristallkugel für den Saisonbesten im Slalom. Als Triumphator im Gesamtweltcup stand Carlo Janka (Schweiz) schon vor dem letzten Rennen fest.

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