Der kroatische Ski-Rennläufer Ivica Kostelic hat heftige Kritik an den Verantwortlichen des Ski-Weltverbandes FIS und des Rennens in Kitzbühel geübt.

"Fast jedes zweite Jahr gibt es hier einen beinahe tödlichen Unfall", sagte der 30-Jährige nach seinem Sieg im Weltcup-Super-G am Freitag auf der "Streif", auf der am Donnerstag im Abfahrtstraining der Österreicher Hans Grugger schwer gestürzt war.

Kostelic sagte, der Automobil-Weltverband FIA habe nach dem tödlichen Unfall des Brasilianers Ayrton Senna 1994 die Regeln geändert und die Sicherheit verbessert - in Kitzbühel sei man jetzt nicht in der Lage, den Sprung in die "Mausefalle", bei dem Grugger gestürzt war, zu entschärfen. "Das geht nicht", sagte Kostelic, "ich sehe darin keinen Sinn."

FIS-Renndirektor Günter Hujara hatte am Donnerstag gesagt, Änderungen an der Strecke seien nicht geplant.

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