Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat das erhoffte Spitzenresultat beim letzten Weltcup-Slalom vor der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen (7. bis 20. Februar) verpasst.

Der von einer schweren Grippe geschwächte 26-Jährige kam beim Flutlicht-Rennen in Schladming nur auf Platz elf. In einer Gesamtzeit von 1:47,95 Minuten lag Neureuther 1,41 Sekunden hinter Jean-Baptiste Grange (Frankreich), der seinen dritten Saisonsieg holte.

Fritz Dopfer (Garmisch) kämpfte sich mit der hohen Startnummer 57 ins Finale vor und wurde am Ende 16. (2,81 Sekunden zurück), fährt der WM-Norm aber weiter hinterher.

Er tritt wie Neureuther vor den Titelkämpfen im Weltcup nur noch am 6. Februar beim Riesenslalom im österreichischen Hinterstoder an. Dopfer muss dort unter die Top 15 kommen, um die Nominierungskriterien noch zu erfüllen.

Grange fuhr in 1:46,54 Minuten zu seinem neunten Sieg im Weltcup und 27.500 Euro Preisgeld. Nach vier Erfolgen hintereinander endete damit die Siegesserie der Österreicher, deren Bester, Benjamin Raich, Platz neun belegte.

Platz zwei ging an Andre Myhrer aus Schweden (0,04 Sekunden zurück) vor Mattias Hargin (Schweden/0,60). Der Kroatre Ivica Kostelic verteidigte mit Platz fünf seine Führung im Gesamtweltcup und in der Disziplinwertung.

Dominik Stehle aus Obermaiselstein hatte das Finale im WM-Ort von 2013 als 49. des ersten Laufs klar verpasst.

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