Der Internationale Skiverband FIS will den alpinen Ski-Weltcup mit der Einführung von Airbags sicherer machen.

Die FIS hat mit einem italienischen Hersteller eine Vereinbarung mit dem Ziel geschlossen, Ski-Rennläufer bei Stürzen mit Luftkissen vor schweren Verletzungen schützen zu können. Vorbild ist eine Technologie, die im Motorrad-Rennsport bereits erfolgreich angewendet wird ("D-Air").

Die FIS arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit einem Jahr an der Einführung von Airbags im Rennsport, befindet sich aktuell aber noch "in der Phase der Datensammlung". Bis 2013 will der Weltverband Ergebnisse haben. Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller von Motorrad-Bekleidung soll ein weiterer Schritt in diese Richtung sein.

Der im Motorrad-Sport eingesetzte Airbag wird über Sensoren ausgelöst. Das System reagiert auf heftige Erschütterungen, die Reaktionszeit des Airbags soll bei 45 Millisekunden liegen - bei einem gewöhnlichen Airbag im Auto sind es rund 80 Millisekunden. Geschützt werden soll so besonders der komplette Oberkörper inklusive Nackenbereich.

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