Die beiden schwer gestürzten österreichischen Ski-Rennläufer Mario Scheiber und Hans Grugger befinden auf dem Wege der Besserung.

Deren Landsmann und Ski-Ikone Hermann Maier übt unterdessen heftige Kritik am alpinen Rennzirkus. "Ich habe früher auf Sicherheitsmängel hingewiesen", sagte der "Herminator" in der Zeitung "Österreich". Allerdings sei ihm seitens der Organisatoren kein Gehör geschenkt worden.

"Wenn du schnell bist, hören sie nicht auf dich, weil sie glauben, du willst etwas Neues zu deinem Vorteil ausnutzen", monierte der 38-jährige Doppel-Olympiasieger von Nagano.

Die Stürze von Grugger vergangene Woche in Kitzbühel und Scheiber am Donnerstag in Chamonix hatten für Entsetzen in der Weltcup-Szene gesorgt. Zwar bessert sich der Gesundheitszustand der beiden Österreicher täglich, die Zweifel am alpinen Rennzirkus bleiben allerdings.

Scheiber, der nur eine Woche nach Grugger beim Training zur Weltcup-Abfahrt in Chamonix gestürzt war, hat die Nacht im Mont-Blanc-Krankenhaus in Sallanches ohne Komplikationen überstanden, wird aber zur Beobachtung noch bis Samstag in der Klinik bleiben.

Auch bei Grugger, der sich seit Dienstag in der Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlaf befindet, laufe alles "zufriedenstellend".

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