Mit blutiger Nase nach einem bösen Sturz ist Ski-Crosserin Heidi Zacher beim ersten Weltcup in Deutschland noch auf Platz zwei gefahren.

Die Lenggrieserin kam bei der WM-Generalprobe in Grasgehren wie ihre Teamkollegin Anna Wörner im Finale kurz nach dem Start zu Fall, sie rappelte sich aber wieder auf und musste sich letztlich nur der Schwedin Anna Holmlund geschlagen geben. Wörner wurde Vierte.

Zacher lief im Ziel das Blut übers Gesicht, doch sie lächelte trotzdem über ihre dritte Podestfahrt im Weltcup - allesamt in dieser Saison eingefahren.

Die 22-Jährige übernahm damit auch die Führung in der Disziplinwertung.

"Auf der einen Seite zog die Anna rein, auf der anderen die Kathrin Müller. Dann bin ich in der Welle in die Anna reingeflogen", sagte Zacher über ihren Sturz: "Ich dachte nur: Schnell wieder aufstehen und weiterfahren. Die Freude überwiegt, denn bei der Heimweltcup-Premiere Rang zwei, das kann sich sehen lassen - auch wenn ich während der Fahrt einen leichten Blutgeschmack hatte."

Bei den Männern stürzte Daniel Bohnacker (Gerhausen) schon im Halbfinale und verpasste den Endlauf ebenso wie Simon Stickl (Bad Wiesse).

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