Der DSV wird mit 15 Aktiven bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen an den Start gehen. Angeführt wird das Aufgebot, das die Zielsetzung von drei Medaillen erfüllen soll, von Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch, die bei den Wettbewerben in ihrem Heimatort außerdem ihren Titel im Slalom verteidigen will.

Bei den Männern wurden fünf Läufer nominiert, obwohl nur Felix Neureuther die Qualifikationsnorm - im Weltcup einmal unter die ersten Acht oder zweimal unter die ersten 15 - erfüllt hat. Zu ihnen gehört auch Stefan Luitz, der bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2010 Silber im Riesenslalom gewonnen hatte. Bei den Frauen hat als einzige Lena Dürr die Qualifikationskriterien nicht erfüllt. Ein Fragezeichen steht derzeit hinter dem Start von Kathrin Hölzl: Die Riesenslalom-Weltmeisterin laboriert an hartnäckigen Rückenproblemen.

Pro Disziplin dürfen bei einer WM vier Läuferinnen oder Läufer eines Verbandes an den Start gehen, Titelverteidiger genießen ein automatisches Startrecht. Im Riesenslalom (Hölzl) und im Slalom der Frauen (Maria Riesch) könnten daher fünf deutsche Läuferinnen an den Start gehen. Im Slalom der Frauen muss noch eine interne Auswahl für die vier Startplätze neben Maria Riesch getroffen werden: Sechs Slalom-Läuferinnen haben die Qualifikationsnorm erfüllt. Das Aufgebot des Deutschen Skiverbandes für die alpine Ski-WM:

Frauen: Fanny Chmelar (SC Partenkirchen), Katharina Dürr (SV Germering), Lena Dürr (SV Germering), Christina Geiger (SC Oberstdorf), Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen), Nina Perner (Rheinbrüder Karlsruhe), Viktoria Rebensburg (SC Kreuth), Maria Riesch (SC Partenkirchen), Susanne Riesch (SC Partenkirchen), Gina Stechert (SC Oberstdorf)

Männer: Fritz Dopfer (SC Garmisch), Felix Neureuther (SC Partenkirchen), Stefan Luitz (SC Bolsterlang), Andreas Sander (SG Ennepetal), Tobias Stechert (SC Oberstdorf)

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