Der Deutsche Skiverband hat kurz vor Beginn der alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen Veronika Staber in sein jetzt 16-köpfiges Aufgebot berufen.

Die 23-Jährige aus dem oberbayerischen Samerberg-Törwang hatte sich mit Platz zwölf bei der WM-Generalprobe, dem Weltcup-Riesenslalom am Großen Arber in Zwiesel, für die Titelkämpfe empfohlen. DSV-Alpinchef Wolfgang Maier nominierte Staber, obwohl sie in Zwiesel nur die halbe Qualifikationsnorm (einmal Top Acht oder zweimal Top 15 im Weltcup) erfüllt hat.

"Sie ist auf der Liste drauf, es ist aber noch nicht im Detail geklärt, in welcher Disziplin sie fährt", sagte Maier. Staber kommt aber eigentlich nur für einen Start im Riesenslalom in Frage.

Nach Lena Dürr (Germering) ist Staber die zweite DSV-Starterin bei der Heim-WM ohne Qualifikationsnorm. Bei den Männern dürfen Fritz Dopfer (Garmisch), Stefan Luitz (Bolsterlang), Tobias Stechert (Oberstdorf) und Andreas Sander (Ennepetal) starten, obwohl sie die Kriterien nicht erfüllt haben.

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