Die Eröffnung der 41. alpinen Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen hatte olympisches Niveau, kam aber mit bemerkenswerter Leichtigkeit, Heiterkeit und doch Zurückhaltung daher.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, einige persönliche Worte an die über 11.000 Zuschauer im Olympia-Skisprungstadion zu richten - und dabei den Blick auf die Bewerbung von München um die Olympischen Winterspiele 2018 zu lenken.

"Diese WM ist ohne Zweifel nicht für für Garmisch-Partenkirchen, sondern für die ganze Bundesrepublik Deutschland eine gute Visitenkarte", sagte Merkel. Das Motto "Festspiele im Schnee" sei nicht zu hoch gegriffen.

Gian Franco Kasper, Präsident des Ski-Weltverbandes FIS, eröffnete die 41. alpinen Weltmeisterschaften, die zweiten im Olympiaort nach 1978, um 18.44 Uhr. Zuvor sagte er, Garmisch-Partenkirchen biete "die besten Voraussetzungen für ein einmaliges Skifest".

Die Rekordzahl von 525 Sportlern aus 69 nationalen Verbänden will an elf Wettbewerben teilnehmen. Größte deutsche Hoffnung auf die drei insgesamt angestrebten Medaillen ist Maria Riesch, die gemeinsam mit Felix Neureuther die deutsche Fahne ins Stadion trug.

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