Maria Riesch hat einen Traumstart in die alpine Ski-WM erwischt und gleich zum Auftakt mit Bronze im Super-G die erste Medaille gewonnen.

Die Partenkirchnerin musste sich auf ihrer selektiven Hausstrecke "Kandahar" nur Überraschungssiegerin Elisabeth Görgl und der Amerikanerin Julia Mancuso geschlagen geben.

Titelverteidigerin und Topfavoritin Lindsey Vonn belegte lediglich Platz sieben.

Mit einer Fahrtzeit von 1:24,03 Minuten hatte Riesch 0,21 Sekunden Rückstand auf Görgl, die nach zwei Bronzemdaillen bei Olympia in Vancouver und Rang drei bei der WM-Super-Kombination 2009 ihren ersten großen Titel gewann. Mancuso lag nur 0,05 Sekunden zurück.

Riesch gewann die erste Medaille im Super-G für den DSV seit dem dritten Platz von Hilde Gerg bei der WM 2001 in St. Anton. Das war zugleich das bislang letzte Mal, dass der DSV gleich im ersten Rennen Edelmetall holte.

Gina Stechert rutschte bei der Ausfahrt aus der FIS-Schneise kurz vor dem Ziel weg und krachte mit dem Rücken voraus in den Fangzaun am Streckenrand. Sie blieb zunächst benommen liegen, war aber augenscheinlich unversehrt.

Der DSV gab unmittelbar nach Stecherts Unfall "erstmal Entwarnung".

Auch Olympiasiegerin Andrea Fischbacher stürzte, blieb aber unverletzt. Die eigens für die WM geschaffene Strecke präsentierte sich äußerst eisig und schwer befahrbar, aber nicht gefährlich.

Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg musste wegen einer fiebrigen Grippe auf das Rennen verzichten.

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