Für Gina Stechert aus Oberstdorf sind die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen vorzeitig beendet. Die Oberstdorferin muss nach ihrem Sturz im Super-G am Dienstag und der danach erforderlichen Daumenoperation zehn Tage pausieren. "Das ist total ärgerlich und sehr bitter", sagte Stechert. Bei ihrem Sturz hatte sie einen Bruch des Mittelhandknochens am rechten Daumen erlitten, der bei der Operation verschraubt werden musste.

"Ich habe Glück im Unglück gehabt, dass es nur der Daumen ist", sagte Stechert, bei der außerdem eine Knorpelverletzung diagnostiziert wurde. Die 23-Jährige war bei der Ausfahrt aus der FIS-Schneise in Zielnähe ausgerutscht und mit dem Rücken voraus in den Fangzaun geflogen.

Gegenüber SPORT1 sagte Pechvogel Stechert, dass "sie dem Team viel Glück wünscht und hofft, dass die Mannschaft sich von ihrer Verletzung nicht runterziehen lässt."

Riesenslalom-Weltmeisteri Kathrin Hölzl droht das WM-Aus wegen anhaltender Rückenbeschwerden. Hölzl verbreitete am Mittwoch wenigstens vorsichtigen Optimismus. "Es geht mir schon besser, ich werde viel behandelt, mache viel Reha - Skitraining kann ich aber noch nicht absolvieren", teilte die 27-Jährige mit.

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