Renndirektor Günter Hujara hat die Vertreter der "kleinen" Nationen bei der alpinen Ski-WM vor den Gefahren der "Kandahar" gewarnt.

"Überdenken sie die Fähigkeiten ihrer Athleten", sagte er am Mittwoch bei der täglichen Mannschaftsführersitzung. "Wir tun, was wir tun können, um die Piste fahrbar zu machen", ergänzte er, "aber der Rest ist Taktik, ist Strategie."

Am Donnerstag ist das erste Abfahrtstraining der Männer auf der Strecke angesetzt. Die "Kandahar" präsentierte sich beim Super-G der Männer als harte und wellige Eisbahn.

Kritik an den Bedingungen wehrte Hujara ab.

Angesichts der Tagestemperaturen im Plusbereich sei es erforderlich gewesen, die Piste so hart wie möglich zu präparieren, zumal inklusive den Pistenarbeitern, den Trainern der Mannschaften sowie Fotografen und Rettungspersonal etwa 700 Personen die "Kandahar" täglich befahren.

"Stellen sie sich vor, was passieren würde, wenn die Piste weicher wäre", sagte der Renndirektor des Ski-Weltverbandes FIS.

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