An der Strecke der Männer bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen werden vor dem Abfahrtsrennen am kommenden Samstag noch kleine Korrekturen vorgenommen.

FIS-Renndirektor Günter Hujara kündigte an, dass der Sprung in den "Freien Fall" ein wenig abgeändert werde, damit die Läufer nicht in zu flaches Gelände am Fuße des Hangs springen.

Im Auslauf des "Freien Falls", mit 92 Prozent Gefälle die steilste Passage einer Weltcup-Abfahrt, sollen mit Fräsen die gröbsten Unebenheiten geglättet werden, um den Läufern nach der Landung eine bessere Kontrolle zu ermöglichen.

Hujara verteidigte noch einmal die "Grundpräparierung" der eisigen, harten "Kandahar". Diese sei erforderlich gewesen, um auch beim letzten Wettbewerb allen Läufern noch korrekte Bedingungen bieten zu können. Hinzu seien aber natürliche Einflüsse durch hohe Temperaturschwankungen gekommen.

Die Strecke sei "sehr schwierig", sie sei auch "am Limit", das größte Problem seien aber in der Tat die Unebenheiten und in diesem Zusammenhang der Wechsel zwischen Licht- und Schattenpassagen.

"Ich habe Verständnis für die Kritik der Läufer", sagte der deutsche Renndirektor des Ski-Weltverbandes, aber die Piste sei nur "für den zu hart, der nicht die richtige Abstimmung findet".

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