Die Gegner der Münchner Olympia-Kandidatur für die Winterspiele 2018 wollen während der alpinen Ski-WM keine Demonstrationen durchführen.

"Das macht im Moment keinen Sinn. Die Sonne und der Schnee strahlen, da interessiert keinen, was vorher planiert worden ist und was nachher bezahlt werden muss", sagte Axel Doering, Vorsitzender im Bund Naturschutz der Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen, im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

Die Kritiker der Olympia-Bewerbung nehmen vielmehr eine taktische Auszeit und werden nach der WM eine Bilanz ziehen. "Die Leute werden sich alles sehr genau anschauen. Sie werden erkennen, dass mit der WM für den Ort die Grenze des Erträglichen erreicht ist. Olympia ist viel größer", sagte Ludwig Hartmann, Sprecher des Bündnisses NOlympia.

Doering fügte mit Blick auf die hohe Verschuldung für das neue Skigebiet an: "Man kann nur hoffen, dass ein paar Hanseln mehr kommen und sich das einigermaßen amortisiert."

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