Bei Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl besteht weiter die Hoffnung, dass sie am Donnerstag bei der alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen ihren Titel verteidigen kann.

Hölzl hat am Montag erstmals nach dreiwöchiger Pause in Saalbach wieder trainieren können.

"Sie hat nach dem Training zwar über einen gigantischen Muskelkater geklagt, aber das können wir in den Griff bekommen. Ich hoffe, dass sie am Donnerstag fahren kann", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.

Maiers vorsichtiger Optimismus begründet sich darin, dass nun die Ursache der monatelangen Muskel- und Rückenprobleme bei Hölzl gefunden wurde. Ein Rheumafaktor hatte offensichtlich zu den bereits seit Oktober immer wiederkehrenden Schmerzen geführt.

"Die Ursache wurde nie richtig gefunden. Deshalb war sie auch ein bisschen falsch therapiert worden. Jetzt haben wir die Ursache gefunden - und jetzt wird sie auch richtig therapiert", erklärte Maier die Fortschritte.

Dabei hatte man einen WM-Start der 26-Jährigen "eigentlich schon aufgegeben". Zumal Hölzl zuletzt vor drei Wochen beim Weltcup in Flachau auf Skiern stand.

Für den Team-Wettbewerb am Mittwoch wird Hölzl aber wohl nicht zur Verfügung stehen. Auch der Start von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg und von Maria Riesch, die bei ihrer Heim-WM bereits zweimal Bronze holte, ist noch offen. "Wir müssen das Training am Dienstag abwarten.

Erst dann werden wir entscheiden, wer bei den Frauen fährt", sagte Maier, der als Alternativen Lena Dürr und Veronika Staber aufführte. Bei den Männern sind Felix Neureuther und Fritz Dopfer nominiert.

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