Am Abend war plötzlich alles ganz anders. Nach einem Nachmittag voller Irritationen und Diskussionen legte der Internationale Ski-Verband FIS fest:

Der Mannschaftswettbwerb bei der WM in Garmisch-Partenkirchen läuft anders ab als zunächst angenommen. Daraus ergibt sich: In der ersten Runde am Mittwoch trifft die deutsche Mannschaft auf die Slowakei, im Viertelfinale wäre Frankreich der Gegner.

Ursache für das Durcheinander: Von den 16 Verbänden, die gemäß ihrer Position in der Weltcup-Nationenwertung startberechtigt sind, meldeten fünf mangels zur Verfügung stehender Läufer keine Mannschaft.

Deutschland als die sechstebeste Nation hätte eigentlich gegen Slowenien antreten sollen (11.) - die Slowenen allerdings verzichteten auf eine Teilnahme. Ursprünglich wäre damit die DSV-Mannschaft kampflos in die nächste Runde eingezogen.

Gefahren wird der Team-Wettbewerb als Parallel-Riesenslalom mit jeweils zwei Frauen und Männern pro Runde. Pro Sieg gibt es einen Punkt, bei Punktgleichheit werden die schnellste Frauen- und Männer-Zeit pro Nation addiert, die bessere Gesamtzeit entscheidet über den Einzug in die nächste Runde.

Nach dem Verzicht von Maria Riesch, Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg und Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl hat der Deutsche Skiverband (DSV) drei Nachwuchsfahrerinnen nominiert: Lena Dürr, Veronique Hronek und Veronika Staber.

Darüber hinaus stehen Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Stefan Luitz im maximal zulässigen sechsköpfigen Aufgebot.

Die Paarungen in der ersten Runde (Mannschaften in Klammern treten nicht an):

1. Österreich - kein Gegner

2. Kroatien - Kanada

3. USA - kein Gegner

4. Italien - kein Gegner

5. Frankreich - kein Gegner

6. Deutschland - Slowakei

7. Schweden - Tschechien

8. Schweiz - kein Gegner

Viertelfinale: Österreich - Kroatien/Kanada, USA - Italien, Frankreich - Deutschland/Slowakei, Schweden/Tschechien - Schweiz

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