Katarina Witt hat mit Blick auf die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 ein positives Fazit der alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen gezogen.

"Das war eine sehr gute Visitenkarte. Die WM war toll organisiert, es herrschte eine super Atmosphäre. Wie von Zauberhand kam am Samstag dann auch noch die Sonne heraus. Es war wieder einmal zu sehen, dass wir solche Veranstaltungen durchführen können", sagte die Kuratoriums-Voritzende der Münchner Olympia-Bewerbung zum Abschluss der Wettbewerbe.

Die Ski-WM habe zwar "keinen direkten Einfluss" auf die Entscheidung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 6. Juli in Durban, so die frühere Eiskunstläuferin: "Aber wir haben in den letzten Wochen nicht nur bei der Ski-WM in Garmisch gezeigt, dass in Deutschland das Herz für den Wintersport schlägt. Darüber sprechen die Sportler und Verantwortlichen, die das miterlebt haben. Diese Eindrücke sind sehr, sehr wichtig."

Vom 28. Februar bis 4. März stattet die IOC-Evaluierungskommission den Sportstätten in München, Garmisch-Partenkirchen und am Königssee einen Besuch ab.

Witt ist davon überzeugt, "dass wir eine fundierte und starke Bewerbung haben, die auf mehreren Säulen aufbaut. Wir sind gut gewappnet."

Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), habe recht, "wenn er sagt, dass es an der Zeit ist, 2018 zurück zu den Wurzeln zu kommen und die Tradition zu unterstützen", sagte Witt.

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