Mit einem zweiten Rang im Weltcup hat Felix Neureuther knapp eine Woche nach seinem völlig misslungenen Auftritt beim WM-Slalom in Garmisch-Partenkirchen für eine große Überraschung gesorgt.

Bei der Super-Kombination im bulgarischen Bansko stand der 26 Jahre alte Partenkirchner zum ersten Mal in diesem Winter auf dem Siegertreppchen - zum dritten Weltcup-Sieg seiner Karriere fehlte ihm nur eine Hundertstelsekunde.

Nach einem Slalom und einem Super-G war nur der Südtiroler Christof Innerhofer, der bei der WM Gold im Super-G, Silber in der Super-Kombi und Bronze in der Abfahrt gewonnen hatte, schneller als Neureuther.

In Abwesenheit einiger Spitzenläufer wie Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen oder Carlo Janka aus der Schweiz belegte der Franzose Thomas Mermillod-Blondin Rang drei.

Zum ersten Mal in der Weltcup-Geschichte wurde bei einer Kombination der Slalom zuerst ausgetragen. Der zunächst führende Slalom-Weltmeister Jean-Baptiste Grange schied im Super-G aus.

Ivica Kostelic aus Kroatien baute durch Rang fünf seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter aus: Er liegt nun praktisch uneinholbare 569 Punkte vor Didier Cuche aus der Schweiz. Den Kombinations-Weltcup hatte Kostelic bereits für sich entschieden.

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