Nach seinem knapp zweiminütigem Comeback war Stephan Keppler erleichtert. "Es ist alles gutgegangen. Knie und Fuß halten sehr gut, ich habe keine Schmerzen", sagte der Ebinger nach dem ersten Trainingslauf zu den beiden alpinen Abfahrten am Freitag und Samstag beim Ski-Weltcup im norwegischen Kvitfjell.

Auf der Olympiastrecke von 1994 belegte der 27-Jährige Keppler in 1:50,05 Minuten den 37. Platz mit 2,73 Sekunden Rückstand auf den Tagesschnellsten Didier Cuche aus der Schweiz.

Stephan Keppler war Mitte Januar bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen schwer gestürzt und hatte sich dabei einen Abriss des Innenbandes im rechten Knie und einen Syndesmoseabriss im linken Sprunggelenk zugezogen.

Dadurch war er auch für die WM in Garmisch-Partenkirchen ausgefallen. Dabei hatte er kurz zuvor mit Platz zwei beim Super-G in Gröden noch leise Medaillenhoffnungen geweckt.

In Kvitfjell war von den Verletzungen nichts mehr zu spüren. Vielmehr begab sich Keppler nach dem Abfahrtstraining noch zum Training für den Super-G am Sonntag.

"Ich habe die Möglichkeit genutzt, damit ich schnell wieder in meinen Rhythmus komme", sagte Keppler.

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