Beat Feuz aus der Schweiz hat die Gunst der Stunde genutzt und etwas überraschend die erste von zwei Weltcup-Abfahrten im norwegischen Kvitfjell gewonnen.

Der 24 Jahre alte frühere Juniorenweltmeister lag auf der Olympiastrecke von 1994 0,05 Sekunden vor Weltmeister Erik Guay aus Kanada und weitere 0,06 Sekunden vor Michael Walchhofer aus Österreich.

Für den hochtalentierten Feuz, der im Gegensatz zu den Favoriten bei guter Sicht fahren konnte, war es der erste Weltcup-Sieg.

Stephan Keppler fuhr bei seinem Comeback nach knapp zweimonatiger Verletzungspause auf Rang 32, er gehörte allerdings zu den vielen Läufern, die durch die schlechter werdenden äußeren Bedingungen benachteiligt wurden.

Nach dem mit Nummer fünf gestarteten Feuz schoben sich zwischenzeitlich Wolken vor die Sonne.

"Ich weiß, dass ich derzeit schnell skifahre, aber dass es für den Sieg reicht, hätte ich mir nie gedacht. Warum ich so schnell war, weiß ich gar nicht. Sicherlich hatte ich vorne auch Glück mit der Sicht", sagte der Sieger.

Altmeister Walchhofer verringerte durch seinen dritten Rang den Rückstand im Abfahrtsweltcup auf den diesmal fünftplatzierten Schweizer Didier Cuche auf 50 Punkte. Im Gesamtweltcup führt der designierte Sieger Ivica Kostelic aus Kroatien sechs Rennen vor dem Saisonende mit 544 Punkten Vorsprung vor Cuche. In Kvitfjell wird am Samstag (11.30 Uhr) eine weitere Abfahrt gefahren, am Sonntag (11.00) ein Super-G.

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