Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg strebt nach dem Olympiasieg im Riesenslalom und dem Gewinn der Disziplin-Wertung in dieser Saison nach höheren Zielen.

"Langfristig gesehen möchte ich um den Gesamtweltcup mitreden. So was zu planen, ist nicht so einfach, da gehört viel dazu, aber man braucht ja nun mal Ziele. Und der Gesamtweltcup ist das Größte", sagte die 21-Jährige im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

In der kommenden Saison will sich Rebensburg neben ihrer Paradedisziplin Riesenslalom verstärkt auch dem Super-G und der Abfahrt widmen, "um dort um die Podestplätze mitfahren zu können".

Der Fahrstil des Ausnahmetalents aus Kreuth wird bei den Experten oftmals als wild bezeichnet.

"Ja, das höre ich auch immer wieder, dass ich einen anderen Stil fahre als die meisten anderen. Allerdings würde ich den weniger als wild beschreiben, eher könnte man von kalkuliertem Risiko sprechen. Ich bewege mich am Limit, was ich aber auch tun muss, wenn ich gewinnen will", sagte Rebensburg.

Für die Speed-Disziplinen sind das beste Voraussetzungen, auch wenn bei der 21-Jährigen auf so mancher Abfahrt noch "gelegentlich Angst" dabei ist: "Aber je mehr Abfahrten man mitmacht, desto weniger wird die Angst. Der Respekt ist zwar noch da, aber den braucht man bei einer Abfahrt, sonst wird's gefährlich."

Rebensburg feierte bei den Olympischen Spielen in Vancouver ihren ersten Sieg im Riesenslalom, gewann in der abgelaufenen Saison drei Rennen und sicherte sich somit erstmals die "kleine Kristallkugel".

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