Um die lange beschworene Freundschaft zwischen den Ski-Olympiasiegerinnen Maria Riesch und Lindsey Vonn scheint es nicht mehr zum Besten zu stehen.

Nachdem sich zunächst Vonn im Internet darüber beschwert hatte, ihre deutsche Konkurrentin habe "schlecht über mich geredet", wehrte sich nun Rieschs Ehemann und Manager Marcus Höfl nach der Rückkehr aus den Flitterwochen gegen die Anschuldigungen. Er warf der Amerikanerin vor, Lügen zu verbreiten.

"Wir haben uns überlegt, ob man darauf vielleicht gar nicht mehr reagieren sollte. Das ist ja inzwischen wie Perlen vor die Säue werfen", sagte Höfl der Münchner Tageszeitung "tz", "aber auf der anderen Seite lügt Lindsey erneut, und das kann man so nicht stehen lassen."

Es entstehe der Eindruck, als versuche Vonn, "die ganze Sache als einen Zickenkrieg darzustellen, Maria auch zu einer Zicke zu machen. Dabei verstrickt sie sich selbst immer weiter in ihre Lügen."

Maria Riesch spreche keineswegs negativ über Lindsey Vonn, behauptete Höfl. "Dann soll sie das mal konkretisieren. Das kann sie nicht, weil es einfach nicht stimmt.

Lindsey sagt, sie hätte Maria persönlich gratuliert, was eindeutig nicht stimmt. Bis heute hat weder sie, noch ihr Umfeld das getan." Vonn hatte auf ihrer Seite beim Social Network Facebook versichert, sie habe Riesch Mitte März entgegen anders lautender Behauptungen zum Gewinn des Gesamtweltcups gratuliert.

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