Die alpinen Ski-Rennläufer laufen Sturm gegen die neuen Material-Vorschriften des Weltverbandes FIS.

Nachdem ein von 180 Athleten aus 15 Nationen, darunter unter anderem auch Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch, unterzeichneter Beschwerdebrief wirkungslos blieb, hat die Athleten-Kommission unter Leitung des österreichischen Ex-Rennläufers Kilian Albrecht den Protest nun öffentlich gemacht.

Die Athleten kritisieren in dem Schreiben vom 23. August die von der FIS am 20. Juli veröffentlichten Regelungen, die ab der Saison 2012/2013 in Kraft treten sollen. Dabei geht es unter anderem um die Länge und den Kurvenradius der Skier in den verschiedenen Alpin-Disziplinen.

"Bis dato erfolgte keine Reaktion seitens der FIS. Die Anregungen der Athleten blieben unberücksichtigt", heißt es in der Pressemitteilung der Kommission.

Zwar sei es am 24. August zu einem Klärungsgespräch zwischen der FIS und der Vereinigung der Skilieferanten SRS, die im Austausch mit den Athleten steht, gekommen, doch die dort vereinbarte Kompromisslösung entspreche "bei weitem noch nicht den Erwartungen der Athleten".

Sie fordern in dem ausführlichen Schreiben "Lösungen im alpinen Skirennsport, die dem modernen Markt und besonders der Sicherheit und Zukunft des Rennsports entsprechen müssen".

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