Riesenschreck für den Schweizer Rennläufer Marc Gisin: Beim Riesenslalom-Training im kanadischen Nakiska ist der 23-Jährige nur knapp einer Kollision mit einem Hirsch entgangen. Der Speed-Spezialist aus Engelberg fuhr auf der Olympiastrecke von 1988 gerade auf ein Richtungstor zu, als das Tier von rechts kommend auf ihn zu stürmte.

Gisin erblickte den heraneilenden Hirsch rechtzeitig und konnte abbremsen.

"Weil es an dieser Stelle relativ flach ist, betrug mein Tempo zum Glück nicht viel mehr als 65 km/h. So blieb mir noch genug Zeit, um richtig zu reagieren", beschrieb Gisin die kuriose Situation.

Gisin postete ein Video von dem Vorfall auf seiner Facebook-Seite mit der Überschrift: "Wer hätte wohl den Kürzeren gezogen?" Dass er selbst es gewesen wäre, darüber machte er sich keine Illusionen: "Ich schätze, dass das Viech in meiner Gewichtsklasse angesiedelt ist, also mehr als 100 Kilo wiegt. Darum weiß ich, dass ich bei einem Zusammenprall ganz sicher nicht gut ausgesehen hätte."

In Nakiska trainiert derzeit auch das deutsche Speedteam um Stephan Keppler (Ebingen) für die ersten Schussfahrten des Winters. Am 26./27. November stehen in Lake Louise (Kanada) eine Abfahrt und ein Super-G auf dem Programm.

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