Didier Cuche aus der Schweiz ist knapp am dritten Abfahrtssieg nacheinander im alpinen Weltcup vorbeigefahren.

Beim spannenden Rennen im französischen Chamonix belegte der 37-Jährige nach den Erfolgen in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen diesmal Rang drei.

Cuche lag bei einer der knappsten Entscheidungen in der Geschichte des alpinen Weltcups nur vier Hundertstelsekunden hinter dem Österreicher Klaus Kröll.

Kröll fuhr zwölf Jahre nach seinem ersten Weltcupstart in Chamonix an gleicher Stelle zu seinem vierten Sieg.

Eine Hundertstelsekunde hinter dem 31-Jährigen belegte der Amerikaner Bode Miller den zweiten Rang.

Die ersten fünf Läufer lagen innerhalb von nur acht Hunderstelsekunden, die ersten 30 innerhalb von 1,49 Sekunden.

Für die Österreicher war es der erste Sieg in einer Weltcup-Abfahrt in diesem Winter.

Ein derart enges Abfahrtsrennen hatte es zuletzt am 5. Januar 1991 gegeben - in Garmisch-Partenkirchen.

Damals siegte Daniel Mahrer (Schweiz), der Deutsche Hannes Zehentner und Atle Skaardal (Norwegen) belegten mit 0,06 Sekunden Rückstand zweitgleich Rang zwei, mit jeweils 0,08 Sekunden Rückstand fuhren der Österreicher Helmut Höflehner und der Norweger Lasse Arnesen zeitgleich auf Rang vier.

Die ersten Zehn lagen innerhalb von nur 0,22 Sekunden.

Tobias Stechert (Oberstdorf) erreichte auf Rang 23 das zweitbeste Resultat seiner Karriere bei einer Weltcup-Abfahrt.

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