Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch hat es beim ersten Training auf der Olympia-Abfahrt von 2014 bei einer lockeren Besichtigungsfahrt bewenden lassen.

Die Partenkirchnerin belegte beim ersten von drei Tests für die erste Weltcup-Abfahrt in Russland auf der "Rosa Chutor" Platz 16.

Die WM-Dritte hatte bei böigen Winden 3,74 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit der Italienerin Johanna Schnarf, die wiederum 0,01 Sekunden vor Abfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn (USA) lag.

"Alles in allem ist es echt eine schwierige Abfahrt, vor allem der obere Abschnitt", sagte Höfl-Riesch, die darüber etwas überrascht war: "Alle haben gesagt, dass Sotschi so einfach und flach ist. Aber das ist es nicht, auch die flachen Teilstücke haben Tücken, es ist eine große Herausforderung."

Überraschend stark zeigte sich Veronique Hronek (Unterwössen) als Vierte. Jedoch lag die 20-Jährige, die den unteren Teil der Piste von einem Europacup im vergangenen Winter kannte, schon 1,85 Sekunden zurück.

Viktoria Rebensburg (Kreuth/2,51) wurde Sechste, Lena Dürr (Gemering/6,16) kam auf Platz 45.

Renndirektor Atle Skardal hatte die Läuferinnen nach den ersten beiden Starterinnen - Schnarf und die drittplatzierte Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted - aufgefordert, wegen des Windes das Tempo zu dosieren.

"Es war ein richtiger Test, die Ergebnisse sind wenig aussagekräftig", sagte Höfl-Riesch deshalb. Allein Vonn betonte, sie habe trotzdem Gas gegeben. "Die Trainer meinten: Wenn du den Wind spürst, mach langsam. Aber ich habe nicht langsam gemacht."

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