Der Weltcup-Parallelslalom in München soll wie geplant am Neujahrstag stattfinden.

Nach einem erneuten Kontrolltermin am Freitagmittag gab der Internationale Ski-Verband (FIS) trotz der aktuellen Witterungsbedingungen sowie der ungünstigen Wetterprognosen "grünes Licht" für das Rennen am Dienstag (17.45 Uhr) im Olympiapark.

"Es war zwar ein echter Kraftakt", sagte OK-Chef Frank Seipp, "aber mit der tatkräftigen Unterstützung aller Beteiligten ist es uns gelungen, eine Weltcup-taugliche Strecke am Olympiaberg zu bauen."

Anhaltender Regen und Temperaturen über dem Gefrierpunkt hatten dem zuvor ausreichend vorhandenen Schnee seit Tagen schwer zugesetzt.

Dennoch war im Olympiapark am Donnerstag damit begonnen worden, die etwa 200 Meter lange Piste am Olympiaberg zu präparieren. Hilfe kam dabei vor allem aus dem Chiemgau. Die Gemeinde Reit im Winkl schickte mehrere Ladungen frischen Schnees nach München. "Mit ihrer Lieferung haben sie uns wirklich tatkräftig und partnerschaftlich unterstützt", sagte Seipp.

Starten werden jeweils 16 Frauen und Männer im K.o.-Modus. Bereits fest qualifiziert sind für den Deutschen Skiverband (DSV) Maria Höfl-Riesch, Felix Neureuther (beide Partenkirchen) und Fritz Dopfer (Garmisch). Startberechtigt sind die jeweils besten Zwölf der aktuellen Slalom-Weltrangliste sowie die besten Vier der aktuellen Gesamt-Weltrangliste. Gefahren wird pro Runde in zwei Durchgängen.

Im vergangenen Jahr war das Rennen am Neujahrstag 2012 bei ähnlichen äußeren Bedingungen vorzeitig abgesagt worden. Damals hatten Regen und warme Temperaturen den vorhandenen Schnee so weit reduziert, dass keine Pistenpräparierung mehr möglich war.

Im Januar 2011 waren bei Wiedereinführung der Veranstaltung 25.000 Besucher an den Olympiaberg gekommen.

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