Hannes Reichelt (Österreich) und Dominik Paris (Italien) haben zeitgleich das knappste Männer-Rennen in der Geschichte des alpinen Ski-Weltcups gewonnen.

Bei der Abfahrt im italienischen Bormio siegten sie mit einer Hundertstelsekunde vor dem drittplatzierten Aksel Lund Svindal (Norwegen) und zwei Hundertstelsekunden vor dem am Ende nur viertplatzierten Klaus Kröll (Österreich).

Stephan Keppler (Ebingen) belegte mit 0,99 Sekunden Rückstand einen respektablen elften Rang - zeitgleich mit Peter Fill (Italien). Andreas Sander (Ennepetal) belegte Rang 32 und verpasste damit knapp die Punkteränge. Anton Lindebner (Partenkirchen) fuhr bei seiner ersten Weltcup-Abfahrt auf den vorletzten Rang (43.).

Zwei Sieger in einem Rennen hatte es bei den Männern bereits mehrfach gegeben, der Drittplatzierte mit dem geringsten Rückstand war bislang am 2. März 2012 Kjetil Jansrud (Norwegen) im Super-G in Kvitfjell/Norwegen gewesen. Er lag drei Hundertstelsekunden hinter Beat Feuz (Schweiz) und Kröll.

Bei den Damen hat es dagegen schon zwei Rennen mit je drei Siegerinnen gegeben. Beim Riesenslalom 2002 in Sölden/Österreich standen Tina Maze (Slowenien), Nicole Hosp (Österreich) und Andrine Flemmen (Norwegen) auf Rang eins.

Zeitgleiche Siegerinnen waren im März 2006 beim Super-G in Hafjell/Norwegen auch Michaela Dorfmeister (Österreich), Lindsey Kildow (heute Vonn/USA) und Nadia Styger (Schweiz). Vierte war damals Kelly Vanderbeek (Kanada) - mit einer Hundertstelsekunde Rückstand, nur weitere vier Hunderstelsekunden zurück lag Lucia Recchia (Italien).

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