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Julia Tschepalowa hat bei drei Olympischen Winterspielen Gold geholt © getty

Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew sind des EPO-Dopings überführt. Noch eine dritte Athletin ist erwischt worden.

Moskau - Dem russischen Wintersport droht offenbar der nächste Dopingskandal.

Wie die russische Nachrichtenagentur "All Sport" berichtet, wurden die beiden Olympiasieger Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew bei einem Weltcup in Italien im Januar sowie Nina Rysina wenige Wochen später in Frankreich positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet.

"Tschepalowa und Dementjew haben mir geschrieben, dass sie ihre Rücktritte planen", zitierte die Nachrichtenagentur den Präsidenten des russischen Langlauf-Verbandes Wladimir Loginow.

Sperre trotz Rücktritt?

"Aber falls sie schuldig sind, werden sie dennoch gesperrt."

Tschepalowa ist eine der erfolgreichsten und vielseitigsten Wintersportlerinnen Russlands.

Die 32-Jährige hat Goldmedaillen bei drei Olympischen Winterspielen und eine umfangreiche Sammlung an WM-Edelmetall gewonnen.

Ihr erstes Olympia-Gold gewann sie 1998 in Nagano beim 30-km-Rennen, das zweite beim 1,5-km-Sprint 2002 in Salt Lake City.

2006 war Tschepalowa Mitglied der russichen Gold-Staffel in Turin. Der 26 Jahre alte Dementjew gewann dort die Verfolgung über 30 km.

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